matz 119 – jung jüdisch bayrisch

unter diesem Motto steht unsere Sendung vom 15.12.14. Vier junge Filmemacher/innen aus München haben sich dazu Gedanken gemacht und kurze Filme realisiert.
Wir haben sie zu uns ins Studio geladen, wo sie ihre Filme vorstellen.

Die Filme entstanden in einer Projektwoche der Europäischen Janusz Korczak Akademie.
Life of Noah Der 12jährige Noah erzählt aus seinem Leben. Er erklärt den Zuschauern einige Riten im jüdischen Glauben und der Besonderheit für das jüdisch/amerikanische Leben im Jahr 2013, denn da fiel das amerikanische Thanksgiving auf denselben Tag wie Hanukkah. Zum ersten Mal seit 1861. Doch nicht nur religiöse Riten sind Teil seines Lebens …
Bar Mizwa – Sohn des Gebotes Samuel nimmt die Bar Mizwa seines Bruders zum Anlass, dem Zuschauer die Zeremonie und Vorbereitung dazu nahe zu bringen. Sehr persönlich erzählen seine Eltern, der Rabbi und der Bruder, was ihnen die Bar Mizwa bedeutet.
Ein Mensch Die Pseudodoku spielt mit allen nur erdenklichen Klischees, die einem beim Wort „Bayrisch“ oder dem Wort „Jüdisch“ einfallen. Sowohl bei den zum Teil inszenierten Straßenumfragen, als auch dem Dokumentarteil, der den klassischen bayrischen Juden vorstellt.
Dreizehn Die 13jährige Hannah aus München vergleicht ihr Leben mit dem ihrer Mutter, als diese 13 Jahre alt war.
Es gibt einige Unterschiede: Die Mutter wuchs in der damaligen DDR auf und war sich nicht bewusst dass sie Jüdin ist. Und trotzdem stößt die Tochter auf eine Reihe von Parallelen.

Die Filme kann man hier sehen.

Inhaltlich wurden die Jugendlichen von dem Fernsehjournalisten, Dokumentarfilmer und Dozenten Wolfgang Landgraeber betreut, technische Unterstützung gab es durch die Kamerafrau Sarah Rotter.
Drei der Filmemacher sowie die beiden Betreuer stellten sich in unserem Studio den Fragen von Kathrin Rösch.
Erstausstrahlung 15.12.14, Wiederholung 18.12.14