Fremde

Nur in der Fremde ist der Fremde fremd (November 96)

Länge 65 Minuten

Redaktion: Martin Noweck/ Gasan Alpaslan

Fremdsein im eigenen Land ist das Thema dieser Dokumentation über Jugendliche, die in Deutschland geboren wurden, deren Eltern aber Ausländer sind. In Spielszenen und Interviews werden Aspekte des Lebensgefühls dieser Jugendlichen aufgezeigt. Sie kennen die Heimat

ihrer Eltern, die häufig schon seit Jahrzehnten in Deutschland leben, nur noch aus der Urlaubsperspektive. Ihre Heimat ist hier, denn hier sind sie aufgewachsen, zur Schule gegangen, haben sie ihre kulturelleund soziale Identität entwickelt. Teil dieser Sozialisation war aberauch, daß sie häufig schon in ihrer Kindheit erfahren mußten, wie sich Rassismus und Ausländerfeindlichkeit äußern. Erschwerend kommt hinzu, daß sie von offizieller Seite nach wie vor als Ausländer eingestuft und behandelt werden. – In verschiedenen Interviews entsteht mosaikartig ein Deutschlandbild, das die häufig belastenden Aspekte des Themas Fremdsein im eigenen Land deutlich macht.

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